Gesangverein Caecilia Nauborn: Chöre für Generationen

Berichte

Konzert Klangkinder 9.5.2010



Konzert Klangküsse 27.2.2010

Was man a-cappella alles machen kann

Was man a-cappella alles machen kann, hat der Chor „TonArt“ Cäcilia Nauborn unter der Leitung von Jochen Stankewitz am 27.Februar 2010 im Konzertsaal der Musikschule Wetzlar rund 150 Zuhörern gezeigt.
Den Auftakt machte die „TonArt“ mit einem englischen Madrigal von Thomas Morley auf einen Text von Shakespeare. Mit Robbie Williams lebendig vorgetragenem „Let me entertain you“ wagte der Chor einen Zeitsprung. Der Liederreigen setzte sich fort mit einem Tango von Astor Piazolla und verschiedenen lateinamerikanischen Weisen.Mit Klatschen, Schnippen, Trampeln und auf die Schenkel klopfen zeichnete der Chor lautmalerisch einen Parkplatzregen nach. Zum Abschluß vereinte der Chor die Geräuschkulisse des Amazonas-Regenwaldes mit dem rhythmisch geprägten Indio-Gesang „Tres cantos nativos“.

Den Hauptteil des Programms bestritt das von der „TonArt“ eingeladene Barbershop-Quartett „Klangküsse“ aus Bonn.

Rabea Steffen, Viola Neuwald-Fernández, Dagmar Giersberg und Roger Hare sangen nicht nur hervorrragend, sondern inszenierten  ihre Auftritte mit schauspielerischem Geschick und ihre originell umgetexteten Songs garnierten sie mit viel Witz und humorvollen Zwischenmoderationen.
Unter anderem gaben sie ihre Autoanreise musikalisch zu Gehör und trugen auf die Musik von Grönemeyers „ Männer“ vor, was und wie Sänger sind.
Nach der Pause verwandelte der einzige Mann im Ensemble sein Geschlecht und wurde von Roger zu Rogina. Somit war die Darbietung von „Material Girl“ geschlechtsspezifisch.
Nach stürmischem Schlussbeifall gab das Quartett noch drei Zugaben, darunter „Anything goes „“ von Cole Porter, „La, le , lu, nur der Mann im Mond schaut zu“ und mit dem „Rosa Panther“-Song „Wer hat an der Uhr gedreht“ war dann ein atemberaubend komischer Abend leider zu Ende.